
Ana Lucão Mvangi ist eine multidisziplinäre Künstlerin, deren Arbeit sich mit Konzepten von Mehrsprachigkeit und Identität, den Lebensrealitäten afrodiasporischer Gemeinschaften und Literatur auseinandersetzt. Ihre Faszination für Sprache und Literatur begann bereits in jungen Jahren. Als Tochter eines angolanischen Vaters und einer kongolesischen Mutter wuchs sie in einem mehrsprachigen Haushalt auf. Sie studierte „Sprachpädagogik und Erzählkunst in der Sozialarbeit“ an der FHCHP in Potsdam, wo sie ihre Liebe zum literarischen Schreiben entdeckte. Im Jahr 2024 gründete sie das Literaturprojekt „Stimmen der Diaspora“, das derzeit als unabhängiger Buchclub weiterbesteht. Als Dichterin hat Ana Lucão Mvangi Beiträge zur Anthologie „Sisters and Souls 2 – Inspirationen durch May Ayim“, herausgegeben von Natasha Kelly (2021), sowie zu „Togetherness“, herausgegeben von Books Archive und Poetrymeets (2025), verfasst. Im März 2026 erschien ihr erstes eigenständiges Werk, „Diaspora Baby“, im Selbstverlag. Darüber hinaus tritt sie seit 2021 als Spoken-Word-Poetin in verschiedenen Kontexten auf und präsentiert ihre Werke auf der Bühne.
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